Wir kleben noch 2.0!

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Als Reaktion auf meinen letzten Beitrag habe ich eine wirklich interessante Mail bekommen, die ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte. Ich freue mich sehr über solche Antworten. Schließlich beleben Sie den Blog und zeugen von der Innovationskraft unserer Leser.

“Guten Morgen Frank,

Der (arme) Kunde wurde vollkommen falsch verstanden, daher bitte vielleicht folgenden Blog-Beitrag veröffentlichen, gerne auch mit meinem Namen:

Post–its sind eine sinnvolle Methode, schnell Gedanken zu fokussieren und an die gedankliche Pinwand zu hängen. Aber die papierne Umsetzung hat aus digitalisiertem Blickwinkel etwas Antiquarisches. Böse gesagt, es ist eine Rückkehr zu Meisel und Marmorplatte.

Das Post–it ist handschriftlich, meist später schlecht oder nicht lesbar und muss vollmanuell digitalisiert werden.

Der Kontext zum Post–it (die Idee, die mitgeführten Worte, das Ziel des Autors und auch die Reaktionen der Mithörer) ist weg und nur durch erneutes Überdenken zu reanimieren. Das soll schnell und effektiv sein?

Daher die Bitte an die Hardwarehersteller dieser Welt, entwickelt großflächige und bezahlbare Touchscreen-Wände. Entwickelt eine Post-it–Application mit verbundener Spracherkennung, sodass die vorgetragen Ideen dem Post–it zugeordnet werden. Generiert daraus einen Info–String, welcher sich in agile Stories integrieren lässt. Erstellt daraus ein Glossar, welches auch sofort wieder zur Verfügung steht und Redundanzen verhindert. Mit Rollen–und Rechtelogiken kann man Post–its auch in geschützten Ebenen führen. Ich hätte da sehr viele Ideen dazu.

Gründe doch ein Startup Frank. Ich wäre als beratender Kunde dabei …

Viele Grüße, Uli”

Autor: Ulrich Kaiser (BARMER Ersatzkasse)